Seniorennachmittag, 10. Februar 2022, 14.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Zollikon

Flyer Januar 2022 (Foto: Silvia Nigg)
«Weil jede Einzelne, jeder Einzelne uns angeht».

René Staubli, Zollikon, Journalist und Buchautor erzählt von seinen Recherchen zu KZ Opfern aus der Schweiz.




Bis zur Publikation des Buches «Die Schweizer KZ-Häftlinge – vergessene Opfer des Dritten Reichs» war in der Öffentlichkeit kaum bekannt, dass während der Nazi-Herrschaft zwischen 1933 und 1945 auch viele jüdische und nichtjüdische Schweizerinnen und Schweizer in Konzentrationslagern inhaftiert wurden und starben. Dabei handelte sich nicht nur um Schweizer Staatsbürge-rInnen, sondern auch um Menschen mit einem engen Bezug zu unserem Land; sei es, dass sie hier geboren wurden oder längere Zeit hier lebten.

Warum gerieten sie in die Fänge von Hitlers Vernichtungsmaschinerie? In welchem Masse setzte sich die Schweiz für ihre Freilassung ein? Warum dauerte es nach dem Krieg 75 Jahre, bis die offizielle Schweiz die Existenz ihrer KZ-Häftlinge erstmals einräumte?

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga tat dies am 27. Januar 2020 in Auschwitz. Sie sagte, die Überlebenden seien von der eigenen Regierung «zu oft abweisend und kaltherzig behandelt worden».

Der Zolliker René Staubli, der mit Barbara Lukesch die neue Internet-Dorfzeitung «Zolliker News» betreibt, ist Co-Autor des Buches. Er erzählt, wie es zu dem Projekt kam, welche Schwierigkeiten überwunden werden mussten, und wie die Autoren derzeit versu-chen, junge Menschen für dieses Thema zu interessieren.

Wir freuen uns auf einen interessanten Nachmittag!

Es gilt für diese Veranstaltung 2 G und Maskenpflicht.
Silvia Nigg,

Seniorennachmittag, 10. Februar 2022, 14.30 Kirchgemeindehaus Zollikon

"Weil jede Einzelne, jeder Einzelner uns angeht".

Anmeldung bis spätestens Dienstag, 8. Februar 2022
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