Weit über das Land (café littéraire. Bücher im Gespräch)

Weit über das Land<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-zollikon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>62</div><div class='bid' style='display:none;'>3746</div><div class='usr' style='display:none;'>109</div>
Am Mittwoch, 26. September, 9.30-11.00 Uhr wird das Buch "Weit über das Land" (2016) von Peter Stamm im Rahmen des Café Littéraire im Kath. Pfarreizentrum St. Michael, Neuweg 4 im Clubraum vorgestellt und diskutiert.
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.

Jeder kennt ihn, den Wunsch zu fliehen, den Gedanken, das alte Leben abzulegen, ein anderer sein zu können, vielleicht man selbst. Ein wunderbarer, schmerzlicher Roman.
Alex Kohli,
Der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm (geb. 1963) erhält 2018 den Solothurner Literaturpreis als erste grössere Auszeichnung seines Heimatlandes. Im Juli 2018 wird er nominiert für den ALTERNATIVEN NOBELPREIS.
Ab Herbst 2018 wird er als Gastprofessor für Weltliteratur an der Universität Bern – unter dem Titel: DAS LEBEN IST KURZ, ABER DIE STUNDEN SIND LANG mit den Studierenden den Umgang mit der Zeit in der Literatur diskutieren.

Zum Inhalt:
„Wenn ein geliebtes/geschätztes Wesen verschwindet oder stirbt, bleibt eine Trauer zurück, die nie ganz geht, aber auf unbestimmte Weise findet eine grössere Auseinandersetzung mit dem Verlorenen statt, sagt Peter Stamm.
Ebenso „Nachts zu wandern, ist schon etwas Besonderes. Das sollte man einmal gemacht haben.“

Der Roman ist vielschichtig, lädt ein zu unterschiedlichen Perspektiven und Lesarten, sodass eine Beschreibung schwerfällt. Schön ist, dass Thomas und seine Wanderung in gleichem Masse wie Astrid und ihr Zurückbleiben beschrieben werden. Astrid ist anfangs fassungslos und versucht, für die Familie, Arbeitskollegen, Freunde jeweils die richtige NOTLÜGE zum Verschwinden ihres Mannes zu erfinden, weil sie annimmt, dass er bald zurückkommt.
Das Finale des Romans vermochte, dies sei eingestnden, selbst einen abgebrühten, seit vierzig Jahren tätigen Kritiker noch zu Tränen zu rühren.
(Charles Linsmayer, NZZ am Sontag

Das vorgängige Lesen des Buches ist von Vorteil, aber absolut nicht Bedingung für eine Teilnahme.
Das Vorbereitungsteam freut sich auf Ihre Teilnahme und einen angeregten Austausch.

Das gesamte Café littéraire-Programm 2018 finden Sie hier:
https://www.ref-zollikon.ch/cafe-litteraire
und den Flyer hier: https://www.ref-zollikon.ch/dok/4047

Kontakt:
Alex Kohli
Rösslirain 2
8702 Zollikon

044 391 50 20
079 778 62 12